Das geistliche Tagebuch von Pater Wenanty

9. Dezember 2025
„Wer auf den Willen Gottes hört und ihn erfüllt, der verdient das ewige Glück im Himmel. Er erfährt große Zufriedenheit und Frieden des Gewissens. Wer aber seinem eigenen Willen folgt, der arbeitet sich das ewige Verderben aus und leidet schon in diesem Leben unter Gewissensbissen und verschiedenen zeitlichen Strafen.” - Pater Wenanty Katarzyniec Die Worte von Pater Wenanty sind einfach, aber äußerst anspruchsvoll. Sie treffen das Herz unseres Alltags: Wem erlaube ich, mein Leben zu führen — Gott oder mir selbst? Ein Mensch, der den Willen Gottes sucht und erfüllt, mag kein leichteres Leben haben, aber er besitzt etwas viel Größeres: Frieden des Gewissens. Ein Frieden, den die Welt nicht geben kann, weil er aus dem Gehorsam gegenüber Dem entsteht, der unsere Wege besser kennt als wir selbst. Wer hingegen nach seinem eigenen Willen lebt, ohne Gott nach der Richtung zu fragen, erfährt sofortige Folgen im Herzen: Unruhe, Chaos, Flucht vor der Wahrheit über sich selbst und mit der Zeit - innere Wunden. Das ist keine Strafe von außen. Es ist die Folge eines Herzens, das sich von seiner Quelle entfernt. Der Wille Gottes ist keine Einschränkung. Er ist die schönste Form der Freiheit, denn er führt zu einem Ziel, das die Zeit nicht zerstören kann: zum ewigen Glück. Pater Wenanty erinnert uns daran, dass diese Wahl nicht abstrakt ist - sie vollzieht sich jeden Tag: in Worten, Entscheidungen, Beziehungen, Pflichten, Gedanken, Sehnsüchten. Jeder Moment kann ein Schritt zum Himmel sein oder ein Schritt davon weg. Gedanken für heute: Frage ich Gott täglich nach Seinem Willen — oder wähle ich nur das, was mir bequem ist? Bringen die Entscheidungen, die ich treffe, Frieden in mein Herz — oder erzeugen sie Unruhe? In welchem Bereich meines Lebens brauche ich heute eine Rückkehr zum Gehorsam gegenüber Gott?

29. November 2025
„Man kann nicht leugnen, dass unser irdisches Leben mit so vielen Unglücken verbunden ist, so schmerzhaft, bitter und schwer zu ertragen. Um sie tapfer zu ertragen und nicht unter ihrer Last zusammenzubrechen, brauchen wir unbedingt einen Trost, der diese Leiden weniger bitter und schwer macht. Wo finden wir diesen Trost? In den Gütern dieser Welt? Sie schützen uns aber nicht vor allem Leid. Werden die Reichen und Millionäre nicht krank? Können sie sich mit Geld vor Unglück freikaufen? Sicher nicht. Aber eines bringt uns mit Sicherheit Erleichterung im Leiden: der Gedanke an jenes glückselige Reich, von dem – wie die Heilige Schrift sagt – aller Schmerz, aller Kummer und alle Furcht fliehen werden.” Pater Wenanty Katarzyniec Jeder von uns trägt die Erfahrung von Schmerz, Krankheit, Verlust und Mühe in sich. Das Leben auf der Erde war nie und wird nie frei von Leiden sein. Pater Wenanty spricht offen darüber: Man kommt nicht durchs Leben ohne Wunden. Aber er lässt uns nicht in der Traurigkeit. Er fragt nach der Quelle des Trostes - und entlarvt die Illusionen: Geld schützt nicht vor Leid, Reichtum rettet nicht vor dem Tod, Komfort füllt die Leere nicht. Es gibt keine irdische Macht, die jedes Unglück aufhalten könnte. Doch das Christentum bringt eine Antwort - die Hoffnung auf den Himmel ist ein Trost, der nicht enttäuscht. Die Heilige Schrift sagt: „Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“ (Offb 21,4) Das ist keine Flucht vor der Realität. Es ist die Wahrheit, die uns ermöglicht, sie zu tragen. Wenn der Mensch weiß, dass seine Geschichte hier nicht endet, dass hinter dem Leiden die Liebe steht, dann werden selbst die Lasten leichter. Gerade diese Perspektive des Himmels gibt Kraft, die Prüfungen tapfer zu ertragen. Sie ist es, die uns davor bewahrt zu fallen. Gedanken für heute: Wo suche ich heute Trost: bei Gott oder bei dem, was vergeht? Wie reagiere ich auf die Schwierigkeiten in meinem Leben — mit Hoffnung oder mit Flucht? Erinnere ich mich daran, dass der Himmel ein Versprechen unendlicher Freude ist?

27. November 2025
„Wie viel höher stehen wir als Blumen und unzählige Pflanzen, die nur einen Sommer lang wachsen und blühen und dann vom Frost und Winter für immer zerstört werden. Kann man den Menschen auf die gleiche Stufe stellen wie Tiere, von denen nach einigen Jahrzehnten keine Spur mehr bleibt, und die Erde, die Sonne und die Sterne, die bereits Millionen Jahre vor uns existierten, aber eines Tages enden werden, während die Menschen nach Gottes ewigen Beschlüssen niemals zugrunde gehen, ihre Seelen niemals aufhören zu leben.” Pater Wenanty Katarzyniec In einer Welt, in der so oft über Vergänglichkeit gesprochen wird, erinnert uns Pater Wenanty an etwas völlig anderes: Im Menschen gibt es etwas Unsterbliches. Alles, was wir um uns sehen, selbst das, was ewig erscheint - Sonne, Sterne, das Universum - hat sein Ende. Die Natur blüht und vergeht. Die Schöpfung hat einen Anfang und ein Ende. Doch Gott hat dem Menschen etwas eingehaucht, was kein Geschöpf, keine Pflanze, kein irdisches Ding besitzt: eine unsterbliche Seele. Der Katechismus lehrt: „Die menschliche Seele ist unsterblich: sie vergeht nicht, wenn sie sich vom Körper trennt.” (KKK 366) Das bedeutet, dass das menschliche Leben unendlich größer ist als die Zeit auf Erden. Das Entscheidende geschieht nicht hier - sondern jenseits . Pater Wenanty sieht die Welt so, wie Christus sie sah: Alles, was wir heute sehen, wird eines Tages vergehen. Doch der Mensch wurde nicht für einen einzigen Sommer geschaffen wie eine Blume, und nicht für einen einzigen Kreislauf wie ein Planet. Gott hat uns geschaffen, damit wir für immer leben . Das ist kein Grund zu Stolz, sondern zu Verantwortung - denn wenn die Seele ewig ist, dann lohnt es sich, so zu leben, dass wir niemals das auslöschen, was Gott in uns gelegt hat. Gedanken für heute: Erinnere ich mich daran, dass meine Seele ewig ist, auch wenn die Welt um mich vergeht? Lebe ich so, als wäre das Leben nur ein Augenblick — oder als würde es in die Ewigkeit führen? Wie kümmere ich mich um das Unsterbliche in mir, mehr als um das Vergängliche?

25. November 2025
„Wenn uns unsere Seele wirklich lieb ist und wir die Glückseligkeit im Himmel erreichen wollen, lassen wir diese überflüssige Sorge um die Güter dieser Welt. Lassen wir jene unnötigen Belastungen los, die unser Leben so bitter und schwer machen und uns das zukünftige Leben aus den Händen reißen.“ Pater Wenanty Katarzyniec Pater Wenanty berührt hier eine Wahrheit, die jedem Menschen vertraut ist: Je stärker wir uns an das Irdische klammern, desto mehr verlieren wir den inneren Frieden. Es geht nicht darum, die Welt abzulehnen, sondern darum, irdischen Sorgen nicht zu erlauben, über die Seele zu herrschen - denn sonst wird das Leben zu einer Last und nicht zu einem Weg hin zu Gott. Christus spricht klar: „Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde … sondern sammelt euch Schätze im Himmel.“ (Mt 6,19–20) Der Katechismus erinnert daran, dass der Mensch zur Glückseligkeit in Gott geschaffen ist und dass die Güter dieser Welt nur Mittel sind, niemals das Ziel. Überflüssige Sorgen erschöpfen uns nicht nur - sie können uns die Zukunft aus der Hand reißen , indem sie das Herz von dem ablenken, was ewig bleibt. Pater Wenanty lädt daher zu innerer Freiheit ein: nicht zur Flucht vor Verantwortung, sondern zur Loslösung von dem, was überlastet, bedrückt und zerstreut . Und damit kann man heute beginnen - mit einem kleinen Schritt: weniger Angst, mehr Vertrauen. Gedanken für heute: Welche Sorgen trage ich mit mir, die mich nicht zu Gott führen, sondern mir den Frieden rauben? Sucht mein Herz mehr das Irdische als das Ewige? Wovon sollte ich mich lösen, damit mein Leben leichter und mehr von Gott getragen wird?

21. November 2025
„Ein heiliger Mensch empfindet keine Furcht vor dem Tod, sondern denkt mit Freude an den Augenblick, in dem er sich in die Arme des geliebten Gottes werfen darf. Um einen solchen Tod zu verdienen, will ich von diesem Moment an ein neues Leben beginnen und alle Mittel dazu ergreifen.” Pater Wenanty Katarzyniec Die Worte von Pater Wenanty führen uns zu einer zutiefst feinen Wahrheit: Für einen Menschen, der in der Gnade lebt, ist der Tod kein Ende, sondern eine Rückkehr. Er erschreckt nicht, sondern wird zu einem Moment der Begegnung. Er raubt nicht die Hoffnung – im Gegenteil, er öffnet den Weg zur Fülle der Liebe. Deshalb begegnen die Heiligen ihm mit Frieden, ja sogar mit Freude – nicht, weil sie das Leben verachten, sondern weil sie Gott mehr lieben als alles auf dieser Welt. Pater Wenanty romantisiert den Tod nicht. Er zeigt einen Weg: um auf diese Weise sterben zu können, muss man auf diese Weise leben. Man muss heute beginnen – in genau diesem Augenblick. Nicht morgen, nicht dann, wenn man mehr Zeit hat. Jetzt. Das Herz verändern, die Entscheidungen, die Wünsche. Jeden Tag zu einem Schritt machen hin zur Liebe, die nichts zerstören kann. Zur heutigen Reflexion: Was in meinem Leben muss sich ändern, wenn ich wirklich „wie für die Ewigkeit“ leben möchte? Wovor habe ich Angst – und vertraue ich diese Ängste Gott an, oder trage ich sie allein? Welche konkreten Schritte kann ich heute unternehmen, um Gott näher zu kommen, statt mich von Ihm zu entfernen?

19. November 2025
„Es gibt keinen Menschen, der dieses Verlangen nicht spürt. Er brauche nur einen Augenblick seine Gedanken zu sammeln. Er halte einen Moment inne, höre auf, sich eine Stunde lang in irdischen Dingen zu verlieren und bald wird sich in der Tiefe seines Herzens ein Ruf melden - vielleicht gedämpft, schwach, nicht deutlich genug, um ihn klar zu hören. Ein Ruf, der sagt: Mensch! Denke daran, dass du zu Höherem bestimmt bist! Denke daran, dass dies nicht dein Ziel und nicht dein Ende ist!” Pater Wenanty Katarzyniec Jeder Mensch, selbst der am stärksten vom Alltag vereinnahmte, trägt ein stilles Verlangen nach etwas Größerem in sich. Ein Moment der Stille genügt - ein Anhalten im täglichen Rennen - und das Herz beginnt eine Wahrheit auszusprechen, die wir oft durch Lärm und Pflichten überdecken. Pater Wenanty erinnert uns: Die menschliche Seele ist nicht für kleine Dinge geschaffen. Die Welt beschäftigt uns, zerstreut uns, überfüllt uns - doch tief in uns bleibt eine Stimme: Du bist für Höheres bestimmt. Dein Weg reicht weiter als das, was du siehst. Das hier ist nicht dein letztes Ziel. Es ist das Echo des ewigen Lebens, das Gott in das menschliche Herz gelegt hat. Wer innehält, gibt dieser Wahrheit wieder Raum. Gedanken für heute Wann habe ich mir zuletzt echte Stille gegönnt, in der Gott zu meinem Herzen sprechen kann? Welche irdischen Dinge übertönen den Ruf zu meinem höheren Ziel? Was muss ich in meinem Leben ordnen, damit ich mich auf das Ewige richte und nicht nur auf das Vergängliche?

17. November 2025
„O barmherziger Gott, präge unseren Herzen den Gedanken an die Vergänglichkeit der Welt ein. Lass ihn niemals entweichen, niemals aus den Augen unserer Seele verschwinden, damit wir uns nicht in diesem irdischen Schlamm vergraben und die ewigen Schätze verlieren, die Du uns in Deiner Güte, Herr, verheißen hast.“ Pater Wenanty Katarzyniec Die Worte von Pater Wenanty Katarzyniec treffen das Zentrum der menschlichen Erfahrung: Es ist leicht, sein Herz an irdische Dinge zu hängen, aber viel schwerer, daran zu denken, dass alles Zeitliche ein Ende hat. Der Mensch sucht von Natur aus Stabilität, Komfort und Sicherheit - und doch erinnert uns Christus: „Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“ (Mt 6,21) Deshalb bittet Pater Wenanty um etwas Außergewöhnliches: nicht darum, dass die Welt verschwindet, sondern dass die Wahrheit ihrer Vergänglichkeit in unserem Herzen lebendig bleibt. Denn wenn wir sie vergessen, „vergraben“ wir uns leicht - in Eile, Geld, Meinungen anderer, Ehrgeiz, Vergleichen. Und dann kann man unbemerkt den größten Schatz verlieren: die Nähe Gottes und das ewige Leben, das Er uns verheißen hat. Dieser Ruf ist keine Ablehnung der Welt, sondern eine Einladung, sie weise und mit freiem Herzen zu leben - mit dem Blick auf das, was ewig bleibt. Gedankenanstoß für heute Was bindet mich in meinem Leben so stark, dass es mir die Freiheit des Herzens nimmt? Erinnere ich mich im Alltag daran, dass die Dinge dieser Welt vergehen und die Ewigkeit vor uns liegt? Welche „ewigen Schätze“ vernachlässige ich durch Eile, Sorgen oder die Ablenkungen dieser Welt?

13. November 2025
„Ich muss also immer auf den Tod vorbereitet sein, und da ich in der letzten Stunde nicht zittern möchte, nehme ich mir von jetzt an vor, so zu leben, dass ich jederzeit bereit für den Tod bin. Bei jeder Versuchung will ich an den Tod und an das Gericht Gottes denken. Diesen Vorsatz lege ich in das Süßeste Herz Jesu. Und ich bitte die Heiligste Jungfrau Maria um ihren Schutz – jetzt und immer, besonders aber in der Stunde meines Todes.“ Pater Wenanty Katarzyniec Die Worte von Pater Wenanty Katarzyniec führen uns zum eigentlichen Kern des Christentums. Sie sind kein Aufruf zur Traurigkeit, sondern zu Mut und Bereitschaft. Im Katechismus lesen wir, dass der Tod die irdische Pilgerreise des Menschen beendet, aber die Tür zum ewigen Leben öffnet (KKK 1010–1014). Für den gläubigen Menschen ist er keine Tragödie, sondern der Moment der Begegnung mit der Liebe, an die er sein ganzes Leben lang geglaubt hat. Pater Wenanty lehrt uns, dass ein Leben im Bewusstsein des Todes nicht die Freude nimmt, sondern sie reinigt. Wer an das Gericht Gottes denkt, verschwendet keine Zeit mit Leere – er sucht das Gute, die Wahrheit, die Vergebung. Es ist keine Angst, sondern eine bewusste Entscheidung, in der Gnade zu leben, die dem Herzen Frieden schenkt. Fragen zur heutigen Betrachtung: Lebe ich so, dass ich in jedem Moment mit reinem Gewissen vor Gott stehen könnte? Wie reagiere ich auf Versuchungen – erinnere ich mich dann daran, dass das Leben kurz und die Ewigkeit wirklich ist? Vertraue ich mein Leben und die Stunde meines Todes dem Herzen Jesu und dem Schutz Mariens an, wie Pater Wenanty es lehrte?

12. November 2025
„Ich muss mich bemühen, so zu handeln und wirklich so zu leben, dass der Tod für mich nicht furchterregend ist. Der Tod ist mir nahe und kommt schnell auf mich zu, wie ein Reiter auf einem Pferd. Das Leben des Menschen ist heute kurz, denn es reicht kaum bis zu einigen Jahrzehnten – und auch die, die mehrere Jahrzehnte leben, sind nicht viele. Die große Mehrheit stirbt in jungen Jahren. Der Alte – ‚alt‘ in Anführungszeichen – muss sterben, der Junge kann sterben. Anführungszeichen Ende. Sich hinter der Jugend zu verstecken, nützt also nichts – der Tod erreicht auch den jungen Menschen leicht.“ Pater Wenanty Katarzyniec Die Worte von Pater Wenanty Katarzyniec, eines einfachen Franziskaners mit tiefer Spiritualität, erinnern uns an eine Wahrheit, die die moderne Welt oft in den Hintergrund rückt: Das Leben auf Erden ist kurz, und der Tod ist ein unvermeidlicher Übergang zur Ewigkeit. Dies sind jedoch keine Worte eines Pessimisten, sondern eines Menschen, der im Licht des Evangeliums lebte – eines Menschen, der verstand, dass das Bewusstsein des Todes die Freude am Leben nicht nimmt, sondern ihm eine tiefere Bedeutung verleiht. Pater Wenanty sprach nicht vom Tod, um Angst zu erzeugen. Er sprach davon, um ein verantwortungsbewusstes Leben zu lehren, ein Leben, das jeden Tag reift, um Gott zu begegnen. Im Geiste der Lehre der Kirche (vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1006–1014) ist der Tod nicht das Ende, sondern das Tor zum ewigen Leben. Ein Christ, der im Alltag treu ist, bereitet sich nicht durch Angst, sondern durch Liebe, Vergebung und Dienst darauf vor. Wenanty erinnert daran, dass Jugend nicht vor dem Tod schützt und Alter nicht die einzige Einladung dazu ist. Deshalb ist jeder Tag des Lebens eine Gelegenheit, sich Gott und dem Nächsten zu nähern. Pater Wenanty lehrt, dass die wahre Vorbereitung auf den Tod darin besteht, das Leben gut zu leben – in heiliger Gnade, in Arbeit an sich selbst und in Treue zu den kleinen Pflichten. Wer mit Gott lebt, fürchtet den Tod nicht, denn er weiß, dass er nicht das Ende, sondern eine Begegnung mit der Liebe ist. Vielleicht lohnt es sich heute, einen Moment innezuhalten und sich selbst zu fragen: Lebe ich so, dass ich gehen könnte, ohne Angst zu haben? Führt mein Leben mich zu Gott oder nur zu vergänglichen Zielen? Erinnere ich mich daran, dass jeder Augenblick ein Geschenk ist und kein Besitz? Möge uns das Beispiel von Pater Wenanty Katarzyniec daran erinnern, dass die Heiligkeit des Alltags die beste Vorbereitung auf die Stunde der Begegnung mit Gott ist.

