10 Februar - Den Kranken zu dienen heißt, Christus selbst zu berühren

„Keiner von uns würde dem Herrn Jesus die Hilfe verweigern, wenn wir Ihn krank und leidend sehen würden. Verweigern wir diese Hilfe nicht unseren kranken Nächsten, denn in ihnen trösten und pflegen wir Christus selbst.”
- Pater Wenanty Katarzyniec
Diese Worte von Pater Wenanty stellen uns eine Frage, die sehr einfach ist - und zugleich zutiefst herausfordernd: Bin ich fähig, Christus im leidenden Menschen zu erkennen?
Es ist leicht zu sagen, dass wir Jesus lieben. Es ist leicht, von Seiner Passion, vom Bild Seiner Wunden bewegt zu sein. Doch Pater Wenanty erinnert uns daran, dass Christus nicht in der Vergangenheit geblieben ist. Er ist heute gegenwärtig - in den Kranken, den Schwachen, den Müden und den Verlassenen.
Wenn wir uns über einen leidenden Menschen beugen, wenn wir ein Glas Wasser reichen, wenn wir eine Hand berühren, wenn wir zuhören, wenn wir einfach da sind - dann berühren wir Ihn selbst.
Die Liebe zu Gott bewährt sich immer in der Liebe zum Nächsten. Nicht in großen Erklärungen, sondern in Zärtlichkeit, Geduld und Nähe. Manchmal genügt sehr wenig - und für einen kranken Menschen kann es mehr bedeuten als tausend Worte. Pater Wenanty lehrt uns, dass der Dienst an den Kranken kein Zusatz zum Glauben ist. Er ist sein eigentliches Herz. Denn dort, wo barmherzige Liebe ist, ist Christus immer gegenwärtig.
Gedanken für heute:
- Bin ich fähig, Christus in den schwachen und kranken Menschen um mich herum zu erkennen?
- Wie reagiere ich auf das Leiden anderer — mit Angst, Gleichgültigkeit oder Mitgefühl?
- Welche kleine Hilfe kann ich heute jemandem anbieten, der sie braucht?
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