16 Februar - In Schwierigkeiten im Gebet ausharren

„Besonders in Schwierigkeiten müssen wir lange und beharrlich beten; dann werden wir getröstet werden, oder sogar noch mehr - wir erhalten die Gnade, das Leiden zu ertragen und es als Opfer darzubringen. Zu diesem Zweck sollen wir unsere Gedanken oft durch kurze, innige Stoßgebete zu Gott erheben.”
- Pater Wenanty Katarzyniec
Die schwierigsten Momente des Lebens bringen oft die Versuchung der Entmutigung mit sich. Wenn das Leiden anhält und das Gebet scheinbar ohne Antwort bleibt, wird es leicht, aufzuhören zu rufen. Doch Pater Wenanty erinnert uns daran, dass gerade
in Zeiten der Not das Gebet länger und beharrlicher werden soll.
Nicht, weil Gott uns nicht hört - sondern weil das Gebet unser Herz verwandelt. Manchmal schenkt Gott Trost. Manchmal bringt Er Erleichterung. Doch mitunter gibt Er etwas noch Größeres - die Gnade, das Leiden zu tragen, die Kraft, es als Opfer darzubringen, Frieden mitten im Sturm. Das Gebet nimmt nicht immer das Kreuz weg. Oft lehrt es uns, es zu tragen.
Pater Wenanty lädt zur Einfachheit ein: zu kurzen Stoßgebeten, zu kleinen inneren Seufzern, zum häufigen Erheben des Herzens zu Gott im Laufe des Tages. Schon ein einziger aufrichtiger Satz kann Licht in der Dunkelheit sein. Beharrlichkeit im Gebet ist ein Zeichen des Vertrauens. Und Vertrauen öffnet die Seele für die Gnade.
Gedanken für heute:
- Wie reagiere ich, wenn das Gebet nicht sofort Trost bringt?
- Kann ich Gott nicht nur um Erleichterung, sondern auch um Kraft zum Ausharren bitten?
- Welches kurze Stoßgebet kann ich heute immer wieder wiederholen, um mein Herz zu Gott zu erheben?
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