27 November – Im Menschen gibt es etwas Unsterbliches

„Wie viel höher stehen wir als Blumen und unzählige Pflanzen, die nur einen Sommer lang wachsen und blühen und dann vom Frost und Winter für immer zerstört werden. Kann man den Menschen auf die gleiche Stufe stellen wie Tiere, von denen nach einigen Jahrzehnten keine Spur mehr bleibt, und die Erde, die Sonne und die Sterne, die bereits Millionen Jahre vor uns existierten, aber eines Tages enden werden, während die Menschen nach Gottes ewigen Beschlüssen niemals zugrunde gehen, ihre Seelen niemals aufhören zu leben.”
Pater Wenanty Katarzyniec
In einer Welt, in der so oft über Vergänglichkeit gesprochen wird, erinnert uns Pater Wenanty an etwas völlig anderes:
Im Menschen gibt es etwas Unsterbliches.
Alles, was wir um uns sehen, selbst das, was ewig erscheint - Sonne, Sterne, das Universum - hat sein Ende. Die Natur blüht und vergeht. Die Schöpfung hat einen Anfang und ein Ende. Doch Gott hat dem Menschen etwas eingehaucht, was kein Geschöpf, keine Pflanze, kein irdisches Ding besitzt:
eine unsterbliche Seele.
Der Katechismus lehrt:
„Die menschliche Seele ist unsterblich: sie vergeht nicht, wenn sie sich vom Körper trennt.” (KKK 366)
Das bedeutet, dass das menschliche Leben unendlich größer ist als die Zeit auf Erden. Das Entscheidende geschieht nicht hier - sondern jenseits. Pater Wenanty sieht die Welt so, wie Christus sie sah: Alles, was wir heute sehen, wird eines Tages vergehen. Doch der Mensch wurde nicht für einen einzigen Sommer geschaffen wie eine Blume, und nicht für einen einzigen Kreislauf wie ein Planet. Gott hat uns geschaffen, damit wir für immer leben. Das ist kein Grund zu Stolz, sondern zu Verantwortung - denn wenn die Seele ewig ist, dann lohnt es sich, so zu leben, dass wir niemals das auslöschen, was Gott in uns gelegt hat.
Gedanken für heute:
- Erinnere ich mich daran, dass meine Seele ewig ist, auch wenn die Welt um mich vergeht?
- Lebe ich so, als wäre das Leben nur ein Augenblick — oder als würde es in die Ewigkeit führen?
- Wie kümmere ich mich um das Unsterbliche in mir, mehr als um das Vergängliche?
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