29 November – Man kommt nicht durchs Leben ohne Wunden

„Man kann nicht leugnen, dass unser irdisches Leben mit so vielen Unglücken verbunden ist, so schmerzhaft, bitter und schwer zu ertragen. Um sie tapfer zu ertragen und nicht unter ihrer Last zusammenzubrechen, brauchen wir unbedingt einen Trost, der diese Leiden weniger bitter und schwer macht. Wo finden wir diesen Trost? In den Gütern dieser Welt? Sie schützen uns aber nicht vor allem Leid. Werden die Reichen und Millionäre nicht krank? Können sie sich mit Geld vor Unglück freikaufen? Sicher nicht. Aber eines bringt uns mit Sicherheit Erleichterung im Leiden: der Gedanke an jenes glückselige Reich, von dem – wie die Heilige Schrift sagt – aller Schmerz, aller Kummer und alle Furcht fliehen werden.”
Pater Wenanty Katarzyniec
Jeder von uns trägt die Erfahrung von Schmerz, Krankheit, Verlust und Mühe in sich. Das Leben auf der Erde war nie und wird nie frei von Leiden sein. Pater Wenanty spricht offen darüber: Man kommt nicht durchs Leben ohne Wunden. Aber er lässt uns nicht in der Traurigkeit. Er fragt nach der Quelle des Trostes - und entlarvt die Illusionen:
- Geld schützt nicht vor Leid,
- Reichtum rettet nicht vor dem Tod,
- Komfort füllt die Leere nicht.
Es gibt keine irdische Macht, die jedes Unglück aufhalten könnte. Doch das Christentum bringt eine Antwort - die Hoffnung auf den Himmel ist ein Trost, der nicht enttäuscht. Die Heilige Schrift sagt:
„Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“ (Offb 21,4)
Das ist keine Flucht vor der Realität. Es ist die Wahrheit, die uns ermöglicht, sie zu tragen. Wenn der Mensch weiß, dass seine Geschichte hier nicht endet, dass hinter dem Leiden die Liebe steht, dann werden selbst die Lasten leichter. Gerade diese Perspektive des Himmels gibt Kraft, die Prüfungen tapfer zu ertragen. Sie ist es, die uns davor bewahrt zu fallen.
Gedanken für heute:
- Wo suche ich heute Trost: bei Gott oder bei dem, was vergeht?
- Wie reagiere ich auf die Schwierigkeiten in meinem Leben — mit Hoffnung oder mit Flucht?
- Erinnere ich mich daran, dass der Himmel ein Versprechen unendlicher Freude ist?
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