19 Februar - Ohne Liebe ist alles leer

„Wir sollen Gott lieben. Warum? Zuerst deshalb, weil ohne Liebe unser Leben wertlos wäre. Ich bin verpflichtet, Gott zu lieben, denn sonst hat mein Leben nicht den geringsten Verdienst. Die Liebe ist für die menschlichen Taten das, was das Salz für die Speisen ist. Ohne Liebe bereitet eine Tat Gott nicht Freude, sondern Missfallen. Wenn im Gehorsam ein anderer Beweggrund als die Liebe zu Gott wirkt, ist dieser Gehorsam nichts wert. Wenn ich mich kasteie oder bete, aber ohne Liebe zu Gott, so tue ich es vergebens.”
- Pater Wenanty Katarzyniec
Pater Wenanty spricht sehr klar: Es genügt nicht zu handeln, zu beten, zu fasten oder gehorsam zu sein.
Die entscheidende Frage lautet:
Warum tue ich es?
Die Liebe ist die Seele jeder Handlung. Wie Salz den Speisen Geschmack verleiht, so verleiht die Liebe unseren Taten Wert. Man kann seine Pflichten erfüllen.
Man kann Vorschriften einhalten. Man kann sogar eifrig religiöse Übungen verrichten. Und doch - wenn im
Herzen keine Liebe zu Gott ist, bleibt alles leer. Gott braucht unsere Taten nicht. Er wünscht sich unser Herz. Die Liebe verwandelt gewöhnlichen Gehorsam in ein Opfer, das Gebet in eine Begegnung, die Entsagung in ein Geschenk. Ohne Liebe verlieren selbst große Werke ihren Wert. Mit Liebe werden selbst die kleinsten Handlungen kostbar. Pater Wenanty erinnert uns daran, dass das Christentum kein System von Pflichten ist, sondern eine Beziehung. Und eine Beziehung ohne Liebe wird zur bloßen Formalität.
Gedanken für heute:
- Was motiviert meine religiösen Handlungen wirklich - Liebe oder Gewohnheit?
- Fließt mein Gehorsam gegenüber Gott aus dem Herzen oder nur aus Pflichtgefühl?
- Wie kann ich die Liebe zu Gott heute neu in mir entfachen?
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