20 März – Leben in der Gegenwart Gottes

„Das beständige Verweilen in der Gegenwart Gottes bringt der Seele Freude und Glück, vervollkommnet sie, bewahrt sie vor dem Fall in die Sünde und hilft, sich in den Tugenden zu üben. Daraus entsteht tiefe Demut, denn vor Gott, der unendlich heilig ist, ist selbst die größte Tugend nur ein Schatten.”
- Pater Wenanty Katarzyniec
Der Mensch sucht den Frieden oft in veränderten Umständen, in besseren Bedingungen, in größerer Sicherheit, im Gefühl der Kontrolle. Pater Wenanty erinnert uns daran, dass die wahre Freude anders entsteht - im Leben in der Gegenwart Gottes. Es bedeutet nicht, ununterbrochen Worte des Gebetes zu sprechen, sondern sich daran zu erinnern, dass Gott nahe ist. Bei der Arbeit. Im Gespräch. In Schwierigkeiten. In der Einsamkeit. Im ganz gewöhnlichen Alltag. Eine Seele, die in der Gegenwart Gottes lebt, wird ruhiger, wachsamer und innerlich geordneter.
Sie vermeidet leichter die Sünde, entscheidet sich leichter für das Gute und kehrt schneller zu Gott zurück, wenn sie fällt. Diese Nähe führt nicht zum Stolz. Im Gegenteil - sie bringt Demut hervor.
Je mehr der Mensch die Größe Gottes erkennt, desto mehr versteht er seine eigene Kleinheit. Und darin entdeckt er eine Wahrheit, die nicht erniedrigt, sondern reinigt. Denn vor Gott, der unendlich heilig ist, ist selbst die größte menschliche Tugend nur ein Schatten. Und doch will Gott uns nahe sein. Und Er lädt uns ein, in Seiner Gegenwart zu leben.
Gedanken für heute:
- Erinnere ich mich im Alltag an die Gegenwart Gottes?
- Hilft mir das Bewusstsein, dass Gott mich sieht, das Gute zu wählen?
- Führt mich mein Gebet zur Demut oder dazu, mich auf mich selbst zu konzentrieren?
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